Trockenster Frühling seit 100 Jahren – Garten dürstet nach Wasser

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach meldete in einer Pressemitteilung aktuell den trockensten Frühling seit 100 Jahren.

Der Frühling wurde vom DWD geradezu mit mehreren Superlativen beschrieben:

  • mit 10,1 Grad Celsius das zweitwärmste Frühjahr seit 1881
  • extreme Trockenheit – vor allem in der Mitte Deutschlands
  • sonnenscheinreichster Frühling seit 1951 (Messbeginn !)

Laut DWD hat es „seit 1893 in den Monaten März, April und Mai nicht mehr so wenig geregnet“. Mit 88 Liter Niederschlag pro Quadratmeter wurde bei weitem nicht der Durchschnitt von 186 Liter erreicht.

Der Regenmangel führte dazu, dass die Flusspegel im Mai extrem niedrig waren – so niedrig wie seit 100 Jahren nicht mehr. Ebenso leiden die Landwirte unter der extremen Trockenheit.

Garten dürstet nach Wasser

Und wie sieht es in den Gärten aus ? Dies wird in der Pressemitteilung nicht angesprochen. In vielen Städten kommen jedoch die zuständigen Ämter für die Grünflächen bzw. Gartenämter kaum noch mit dem Bewässern hinterher. Hier wirkt sich der fehlende Regen aber verherrend für die Grünanlagen aus.

Im eigenen Garten muß bei dieser Trockenheit aktuell auch viel mehr gegossen werden. Hier kann sich glücklich schätzen wer eine Regentonne bzw. ein Regenfass besitzt.

Diese glücklichen Besitzer sind jetzt im Vorteil, da sie ressourcenschonend mit der knappen Ware Wasser umgehen. Bei den wenigen heftigen Regenfällen können sie ihre Regentonne auffüllen und haben so einen Vorrat, um in der Trockenheit ihre Gartenpflanzen mit gutem Gewissen wieder zu bewässern.

Bei Kosten von rund 2 Euro je Kubikmeter Wasser lohnt es sich in der aktuellen Lage auch in eine Regentonne zu investieren.

One thought on “Trockenster Frühling seit 100 Jahren – Garten dürstet nach Wasser

Comments are closed.