Mieses Regenwetter im Sommer 2012 wirkt sich negativ auf die Wirtschaft aus

Das miese Regenwetter wirkt sich mittlerweile sehr negativ auf eine Vielzahl von Unternehmen aus, die eigentlich sommerliche Temperaturen erwarteten.

Laut dem Deutschen Wetterdienst scheint die Sonne im Juli im langjährigen Mittel zwischen 170 und 270 Stunden. In vielen Regionen wurden jedoch nicht mal 50 % der mittleren Sonnenscheinstunden erreicht.

  • Die Berliner Wasserbetriebe verzeichneten einen deutlichen Rückgang beim Wasserverbrauch. Da Schrebergärten keinen Rasensprenger benötigen, wurde nur 500 Tsd. Kubikmeter anstatt bis zu 750 Tsd. Kubikmeter Wasser täglich benötigt.
  • Normalerweise ist in diesen Tagen auf vielen Campingplätzen die Hölle los. Das Regenwetter sorgt jedoch vielerorts für gähnende Leere. Bei so einem Wetter bleiben die Camper lieber zu Hause.
  • In der Openair-Gastronomie ist das Bild auch nicht besser. In vielen Biergärten und Straßencafes gibt es kaum Besuch und hohe Umsatzeinbußen. Dagegen profitieren Gastronome mit Innenraumplätzen.
  • Ebenso ist der Umsatz in den Eisdielen bisher deutlich verhaltener. Einige Eisdielen bieten nun Crepes, Waffeln bzw. warme Getränke an und schließen früher.
  • Der Besuch in den Freizeitbändern ist deutlich rückläufig. Viele Freibäder reagieren darauf und schließen früher bzw. ganz. So manches Freibad erlebte in den ersten beiden Sommermonaten einen Besuchereinbruch von 40 bis 70 %. Wenn dies in den kommenden Tagen nicht ausgeglichen wird, könnte es vielerorts zu weiteren Finanzierungsproblemen kommen.
  • In vielen Open-Air-Kinos bleiben die Stühle leer. Dagegen zählen die normalen Kinos nun zu den Gewinnern.
  • Im Einzelhandel liegt noch jede Menge Sommerbekleidung in den Regalen, während Regenbekleidung derzeit gefragt ist.
  • In vielen deutschen Urlaubsgebieten bleiben ebenfalls die Spontan- und Tagesgäste aus. Reiseveranstalter berichten dagegen von kräftig angezogenen Buchungen vor allem in den sonnigen Mittelmeerraum.
  • Vielen Landwirten verhagelt der Regen zudem die Ernte. So gibt es Einbußen bei Obst, Kirschen, Erdbeeren, Heidelbeeren und Getreide. Viele Äcker sind derzeit auch nicht befahrbar. Mais, Kartoffeln, Zuckerrüben bzw. Kohl stehen jedoch derzeit gut da.

Bei Regen erfolgt generell eine Flucht nach innen. Hiervon profitieren vor allem auch Museen, Einkaufszentren sowie Indoor-Angebote (Indoorparks, Indoorspielplätzen) für Kinder.

Glaubt man dem Wetterdienst, soll ab diese Woche der Sommer ausbrechen. Vielleicht erweist sich der Sommer 2012 einfach nur als Spätzünder ?

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One thought on “Mieses Regenwetter im Sommer 2012 wirkt sich negativ auf die Wirtschaft aus

  1. Ihr Eintrag, Mieses Regenwetter im Sommer 2012 wirkt sich negativ auf die Wirtschaft aus, ist gut geschrieben und aufschlussreich. Herzliche Grüße!
    — Katheleen

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